Aktualisiert am 27.07.2010

In unserer Datenbank befinden sich alle in Deutschland seit dem 25.10.2001 angelaufenen Filme, bisher 3161.

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Die Filmstarts vom 29. Juli 2010

PRESSESCHAU:

28.7.:
Die Welt unterhielt sich erstens mit Marion Cotillard und zweitens mit John Malkovich.

Die Süddeutsche Zeitung blickt zurück auf das Stuttgarter Filmfestival "Bollywood and beyond".

Ein Porträt der Schauspielerin Brigitte Hobmeier findet sich ebenfalls in der SZ, und ein Interview mit Jackie Chan obendrein.

"Oliver Stone entschuldigt sich für Hitler-Polemik", titelt Spiegel Online und schreibt weiter: "Mit einer Reihe von deplatzierten Sätzen sorgte Filmemacher Oliver Stone für Empörung. Jetzt hat sich der Kino-Provokateur entschuldigt". Andreas Kilb kommentiert die Sache in der FAZ unter der Überschrift "Natural Born Schwätzer".

Spiegel Online berichtet wie immer über die Besucherzahlen vom Wochenende.

26.7.:
Die Süddeutsche Zeitung porträtiert Christopher Nolan. Sein neuer Film Inception startet am Donnerstag in den Kinos.

Die FAZ widmet sich unter der Überschrift "Weltbewusstseinsindustrie" der Filmindustrie Chinas.

23.7.:
Heute gratuliuert der Tagesspiegel Vera Tschechowa zum 70. Geburtstag.

22.7.:
Für Paul Ingendaay von der FAZ ist Terence Davies "einer der wichtigsten britischen Regisseure - und einer der am wenigsten bekannten".

Die FAZ gratuliert der Schauspielerin Vera Tschechowa zum 70. Geburtstag.

Erstmals seit zwanzig Jahren dreht Pedro Almodóvar wieder einen Film mit Antonio Banderas, weiß die NZZ zu berichten.

Alain Tanner erhält beim Filmfestival von Locarno einen Ehrenleoparden für sein Lebenswerk, meldet die NZZ.

21.7.:
Der Filmdienst beschreibt, "wie Pixar den Kurzfilm am Leben hält".

Außerdem hat sich der Filmdienst die "ganz und gar erstaunliche DVD-Edition" "Thomas Brasch: Filme" näher angeschaut.

Und schließlich hat sich der Filmdienst auf der Suche nach Filmen gemacht, "die sich dem 'anderen' Amerika jenseits von Glanz und Glamour verschrieben haben". Bei Debra Graniks großartigem Film Winter's Bone ist er fündig geworden.

20.7.:
Rainer Gansera (Süddeutsche Zeitung) mag nicht in den Festival- und Kritiker-Jubel über die Filme des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza (Kinatay, Lola) einstimmen, im Gegenteil. Gansera schreibt: "Er verweigert seinen Figuren Innenleben und Kontur und suggeriert, dass sie alle nur irgendwie aus der Not heraus handeln, dass also Gefühle, politische und moralische Haltungen ein Luxus seien, der für sie unerreichbar bleibt. Manche Jurys und Kritiker nehmen ihm gerade das als ein imposantes Statement zur sozialen Lage ab. Tatsächlich aber interessiert sich Mendoza überhaupt nicht für seine Figuren. Er nimmt sie zum Anlass, um eine Kulisse der Armut plakativ und spekulativ auszustellen. Im Kern ist er ein misanthroper Zyniker."

Die Welt bespricht Karate Kid 2010 mit Jackie Chan.

Der französische Schauspieler Bernard Giraudeau (La Boum - Die Fete) starb im Alter von 63 Jahren an Krebs. Dies meldet die Frankfurter Rundschau.

Spiegel Online hat die Besucherzahlen vom Wochenende.

17.7.:
Laut taz ist der Stummfilm "wieder da", und zwar "als Spektakel und Bindeglied zwischen Pop, Tradition und Avantgarde"; das "StummfilmLiveFestival" im Berliner Kino Babylon Mitte komme also zur rechten Zeit.

Die taz kommentiert das "irrationale Tauziehen um Roman Polanski".

Die Zeit hat den neuen Tom-Cruise-Film Knight And Day gesehen und blieb unbeeindruckt: "James Mangold, durchaus ein ernst zu nehmender Regisseur der Mittvierziger-Generation, ist dem Missverständnis aufgesessen, sinnfreie Unterhaltung brauche sich um Plausibilität nicht zu kümmern".

15.7.:

David Lynch lässt sich seine Filme auch von seinen Anhängern finanzieren, wie die FAZ zu berichten weiß.

Die NZZ hat Tetro von Francis Ford Coppola gesehen - und Jaffa von Keren Yedaya.

Spiegel Online empfiehlt DVD-Editionen mit Filmen von Ken Loach und Mike Leigh.

Mit dem Frauenbild im Vampirfilm befasst sich die taz.

14.7.:
Die FAZ berichtet über Reaktionen in den USA auf die Nachricht von der Aufhebung des Hausarrests, mit dem Roman Polanski in der Schweiz belegt war.

Die Süddeutsche Zeitung erklärt uns "warum es im Film Eclipse - Biss zum Abendrot gar nicht um Vampirismus geht".

13.7.:
Roman Polanski ist wieder ein freier Mann. Die Schweizer Justizministerin gibt eine mangelnde Kooperation mit Amerika als Grund für die Aufhebung des Hausarrests gegen ihn an. Näheres in der FAZ.

12.7.:
Die Süddeutsche Zeitung berichtet vom Filmfestival in Karlovy Vary (Karlsbad). Der Hauptwettbewerb war in diesem Jahr „von höherer Qualität als in manchem Vorjahr“, schreibt Paul Katzenberger, der „ganz große Film fehlte zwar, aber es gab auch nur wenige Ausreißer nach unten“. Warum sich die Jury aber dazu entschied, das „vergleichsweise schwache“ Moskitonetz - La Mosquitera des Spaniers Augusti Vila mit dem Hauptpreis des Festivals zu bedenken, „wird wohl ihr Geheimnis bleiben“.

Die FAZ hat mit der Schauspielerin Alexandra Maria Lara und ihrem Vater Valentin Platareanu über die Flucht aus Rumänien, „den harten Neuanfang und über Familienkräche“ gesprochen.

Zombies und Vampire greifen die etablierte Kultur an“, titelt die Welt. Der Artikel befasst sich mit dem Erfolg der „Twighlight“-Verfilmungen.

10.7.:
Nach 31 Jahren bringt Volker Schlöndorff den "Director’s Cut" der Blechtrommel auf DVD heraus. Der Tagesspiegel meint, die „politische Zuspitzung und der größere surrealistische Touch“ machten die Neufassung lohnend; es gebe „mehr Irritation, mehr Momente, die den kaschubischen Ton konterkarieren“. Vor allem gegen Ende „gewinnt die neue alte Blechtrommel an Dramatik, an Unversöhnlichkeit, auch wenn der Erzählrhythmus dabei etwas aus dem Takt gerät“.

8.7.:
Die taz empfiehlt zwei Bücher über den Filmemacher Romuald Karmakar.

Die NZZ bespricht den Gefängnisthriller Celda 211. Regisseur Daniel Monzón gelinge es während der fast zwei Stunden Filmdauer „die atemlose Spannung stets aufrechtzuerhalten“.

7.7.:
Am 24. Juli sollen weltweit Menschen einen Tag ihres Lebens filmen. Der britische Regisseur Kevin Macdonald wird das Ergebnis zu einem Film verarbeiten, worüber die FAZ mit ihm sprach.

Die taz hat den iranischen Regisseur Rafi Pitts (Zeit des Zorns) in Paris besucht und mit ihm über Politik und Fußball gesprochen.

Wie die Welt berichtet, spielt Carla Bruni im neuen Woody-Allen-Film Midnight in Paris eine Nebenrolle.

6.7.:
Der Filmdienst porträtiert den philippinischen Regisseur Brillante Mendoza, dessen neueste Filme Kinatay und Lola am Donnerstag in einer Woche in die Kinos kommen.

Ein weiteres Porträt im Filmdienst ist Daniel Nocke, "Deutschlands vielseitigster Animationsfilmer" und mehrfacher Grimme-Preisträger, gewidmet.

Über die Filmkomponistin Natalia Dittrich lesen wir ebenfalls im Filmdienst.

Daniel Kothenschulte schreibt im Filmdienst über "sensationelle Funde aus der Frühzeit des amerikanischen Kinos", darunter ein verschollen geglaubter Chaplin-Film.

Vor fünfzig Jahren begannen die Dreharbeiten zu Breakfast at Tiffany's. "Danach war nichts mehr wie zuvor", erinnert sich die Welt, denn der Film "erfand die moderne Frau".

Jean Cocteaus Anwesen in der französischen Provinz ist jetzt ein öffentlicher Wallfahrtsort, schreibt die Welt.

Spiegel Online beschäftigt sich wie gewohnt mit den Besucherzahlen vom Wochenende.

5.7.:
Die FAZ würdigt den verstorbenen Theater- und Filmschauspieler Laurent Terzieff, der 75 Jahren alt wurde.

4.7.:
Die FAZ hat mit der Schauspielerin Pegah Ferydoni gesprochen, die durch die Serie „Türkisch für Anfänger“ bekannt wurde.

1.7.:
Die NZZ hat einige Filme der sogenannten "Mumblecore"-Bewegung unter die Lupe genommen. So nennt sich das "vor einigen Jahren am texanischen 'South by Southwest'-Filmfestival in Austin erstmals erfolgreich in Erscheinung getretene Indie-Subgenre, dessen Vertreter keine geografische Heimat kennen, ohne Studios auskommen und Hollywoods Megalomanie ignorieren", weiß Ursula Schnyder.

Der Tagesspiegel widmet sich der Filmreihe „Ophüls & Ophüls“ im Berliner Zeughauskino.

Die taz hat sich Filme von Thomas Brasch angesehen, die in einer DVD-Edition bei Suhrkamp erschienen sind.

Die NZZ bespricht Ne te retourne pas von Marina de Van.

30.6.:
Michael Althen von der FAZ gratuliert dem Produzenten Robert Evans (Rosemarie's Baby, Der Pate, Chinatown) zum 80. Geburtstag.

Der Kölner Trickfilmer Carsten Sommer, (Käpt'n Blaubär) beschert dem amerikanischen Special-Effects-Pionier Ray Harryhausen einen "aufwendig animierten Gruß" zum Neunzigsten. "Exklusiv auf FAZ.NET".

Die Süddeutsche Zeitung bespricht Women Without Men, das "politisch-poetische Spielfilmdebüt" der iranischsstämmigen Künstlerin Shirin Neshat (Kinostart am Donnerstag).

"Was im Animationsspektakel Für immer Shrek als ironisches Porträt des entmachteten modernen Mannes beginnt, verkommt zum flachen Popcornkino-Krawall", schreibt Spiegel Online über den am Donnerstag startenden vierten Shrek-Film.

Der Tagesspiegel macht einen neuen Trend aus: "In jüngster Zeit häufen sich europäische und amerikanische Filme über Liebe, Sex und Leidenschaft in der Lebensmitte. Das Kino entdeckt die 'Best Ager'".

Das Berliner Zeughauskino zeigt ab heute eine umfangreiche Doppelretrospektive der Filme von Max Ophüls und Marcel Ophuls. Bert Rebhandl (taz) erkennt "Inszenierung und Opulenz, Fragilität und Traum beim Vater, Realismus und Penetranz beim Sohn".

29.6.:
Arno Widmann hat sich die DVD mit dem westdeutschen Nachkriegsfilm Vom Teufel gejagt mit Hans Albers und Willy Birgel angeschaut und schreibt in der Frankfurter Rundschau darüber.

Spiegel Online kennt die Besucherzahlen vom Wochenende.

27.6.:
Rüdiger Suchsland hat für die FAZ ein sehr interessantes Interview mit Andrei Ujica gefüht, dessen Film die fiktive „Autobiographie des Nikolae Ceausescu" beim Filmfest München gezeigt wird.

Die Süddeutsche Zeitung hat mit dem Alleskönner (Maler, Regisseur, Fotograf) Julian Schnabel gesprochen.

25.6.:
„Die Frauenfiguren im aktuellen Arthouse-Kino bleiben zahm“, schreibt Cristina Nord in der taz mit tadelndem Unterton in ihrer Besprechung der aktuellen Filme Amelia, Pippa Lee und Easy Virtue.

24.6.:
Claude Chabrol feiert seinen 80. Geburtstag. FAZ, Süddeutsche Zeitung und Tagesspiegel gratulieren.

Die Welt hat mit Volker Schlöndorff über neue Blechtrommel-Szenen und sein geplantes Berlin-Projekt gesprochen.

Der Schauspieler Frank Giering (Funny Games, Hierankl) ist im Alter von 38 Jahren gestorben, meldet die Süddeutsche Zeitung.

Die taz weist auf die Filmreihe "Spuren eines Dritten Kinos" im Berliner Zeughaus-Kino hin. Dort werden Werke von progressiven Filmemachern wie Lav Diaz, Apichatpong Weerasethakul und Cong Feng gezeigt.

Die NZZ empfiehlt Dominik Grafs Filmbuch „Schläft ein Lied in allen Dingen“: „Tatsächlich findet Graf in seinen konzentrierten und zugleich höchst kurzweiligen Essays einige ungewöhnliche Annäherungen an Klassiker wie etwa Fassbinders Lili Marleen, die einem beim Lesen den Eindruck vermitteln, dass hier einer genau jenes diffuse Gefühl zu bändigen vermag, das einen beim Betrachten dieser Filme untergründig, wie ein unsichtbar surrendes Insekt, begleitet hat“.

Spiegel Online stellt die DVD-Box „Asia Edition“von Rapid Eye Movies vor, die „eindrucksvoll den Facettenreichtum des modernen fernöstlichen Kinos zeigt“.

Die NZZ hat zwei iranische Filme gesehen: Shirin Neshats „bis ins letzte Detail durchkomponiertes, metaphorisch-surrealistisch angelegtes Filmpoem“ Women without Men und den „semidokumentarischen, von spontanen Aufnahmen bestimmten Film" No One Knows about Persian Cats von Bahman Ghobadi.

Außerdem bespricht die NZZ The Private Lives of Pippa Leevon Rebecca Miller.

23.6.:
Spiegel Online hat sich die Afghanistan-Kriegsdokumentation Restropo von Sebastian Junger und Tim Hetherington angeschaut, die in den USA in die Kinos kommt: "Das Ergebnis sind 94 Minuten Blut, Schweiß und Tränen, ebenso packend wie niederschmetternd. Restrepo offenbart die ganze Tragik dieses bereits verlorenen Krieges, die brutale Realität hinter den Parolen der Feldherren - und einen Soldatenalltag, wie er an der Heimatfront kaum bekannt ist."

Laut Süddeutscher Zeitung wurden dem Kultfilm Blues Brothers vor einigen Tagen im vatikanischen L'Osservatore Romano ganze fünf Artikel gewidmet: "Das Fazit: Blues Brothers ist ein 'katholischer Klassiker'".

Die Welt beschäftigt sich mit der zur Zeit in Fachkreisen heiß diskutierten Frage, ob und "warum Angelina Jolie eine klasse Kleopatra gäbe".