Artikel im Januar 2008
31.1.:
Der jüngst verstorbene Heath Legder drehte gerade einen Film mit Terry Gilliam. Die FAZ weiß, dass es für den Regisseur nicht das erste Mal ist, dass ihm ein Film "mitten in der Arbeit unter den Händen zerbricht".
Die Welt beteiligt sich am Rätselraten um die letzte Rolle von Heath Ledger, der in dem Batman-Film The Dark Knight als "Joker" zu sehen sein wird.
Die Zeit hat mit Sean Penn über seinen Film Into the Wild gesprochen.
Die Süddeutsche Zeitung befasst sich mit dem juristischen Streit über den Bestseller "Feuerherz" von Senait G. Mehari; der Tatsachenbericht über Kindersoldaten in Afrika diente als Vorlage oder "Inspiration" für den gleichnamigen Film von Luigi Falorni, der auf der Berlinale gezeigt wird.
Robert Redford hat der Zeitschrift "Playboy" ein Interview gegeben; die taz hat es gelesen und "Lässigkeit" als besonderes Charakteristikum des Schauspielers ausgemacht.
Die Zeit beschreibt Der Krieg des Charlie Wilson von Mike Nichols als "großartige Politkomödie"; am 7. Februar startet der Film in Deutschland.
Die NZZ bespricht erstens den Tierfilm Königreich Arktis und zweitens James Mangolds Western Todezug nach Yuma.
Die taz stellt die Filmreihe über Fotografie im Bremer Kino 46 vor.
Die Welt versorgt uns mit Neuigkeiten aus Hollywood.
30.1.:
Über die gestrige Berlinale-Pressekonferenz berichten Spiegel Online, die taz, die Frankfurter Rundschau (dpa), der Tagesspiegel (dpa) und die FAZ (diverse Agenturen).
Der Filmdienst bringt einen Text des Regisseurs und Filmpublizisten Christoph Hochhäusler mit dem Titel "Gefühlsindustrie? Für ein Kino als Wirklichkeitsproduzent".
Außerdem im Filmdienst: ein Interview mit Juliane Köhler über ihre Rolle in Mondkalb (Start am Donnerstag) und ein Porträt der Filmkomponistin Christine Aufderhaar.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass der israelische Spielfilm Die Band von nebenan (ab Donnerstag in den Kinos) in dem es um die Annäherung von Israelis und Ägyptern geht, in Ägypten verboten wurde.
29.1.
Die Berlinale hat auf ihrer Pressekonferenz die Jury-Mitglieder bekanntgegeben: Neben dem Präsidenten Constantin Costa-Gavras werden unter anderem die Regisseurin Susanne Bier, die Schauspielerinnen Sandrine Bonnaire und Diane Kruger und der Sounddesigner Walter Murch über die Vergabe der Bären entscheiden. Berlinale-Chef Dieter Kosslick glaubt, in diesem Jahr sei das Festival "etwas weniger politisch" als sonst. Es gibt auffallend viele Filme über Musik und Musiker und zahlreiche Dolumentationen - auch im Wettbewerb wird erstmals eine zu sehen sein: der Abu-Ghraib-Film Standard Operating Procedure von Errol Morris.
Der Tagesspiegel hat sich mit Sean Penn über seinen Film Into the Wild unterhalten, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Eine Rezension des Films gibt es ebenfalls im Tagesspiegel.
Die Süddeutsche Zeitung begab sich auf Spurensuche: "Der Film Ratatouille ist eine entzückende Hommage an das glanzvolle Paris. In welchen Restaurants bewegt sich Remy? Wo rennt er umher? Auf den Spuren einer kochenden Ratte."
Außerdem widmet sich die SZ den "Rätseln um den neuen Bond-Film".
Die Welt hat bereits den neuen Rambo-Film mit Sylvester Stallone gesehen (Deutschlandstart am 14. Februar) und hebt dessen "ungeheure Brutalität" hervor: "Es wird reihenweise gemetzelt, zerstückelt, vergewaltigt und sonstwie der Tod herbeigeführt."
28.1.:
Die FAZ lobt Andrew Mortons Buch " Tom Cruise. Der Star und die Scientology-Verschwörung", weil es dem dem Autor gelinge, ein "insgesamt stimmiges Bild über die Rolle von Tom Cruise im wahlweise sanft oder brachial agierenden System Scientology zu zeichnen"; gleichzeitig warne Morton davor, "über der Rezeption eines paranoiden Phänomens selbst paranoid zu werden". Ebenfalls in der FAZ portätiert Claudius Seidl den umstrittenen Schauspieler.
Der Tagesspiegel und die Welt haben mit Dieter Kosslick gespochen. Er freut sich auf die am 7. Februar beginnende Musik-Berlinale.
Joel und Ethan Coen haben mit ihrem Film No Country for Old Men den Filmpreis der US-Regisseure erhalten, melden die Frankfurter Rundschau und Spiegel Online.
Die NZZ stellt die kalifornischen Firma Lola VFX vor, die mit digitalen Tricks Filmstars aufhübscht.
Bei Spiegel Online kann man erfahren, welche Filme in der vergangenen Woche am meisten Kasse machten: in den USA liegt die 300-Parodie Meine Frau, die Spartaner und ich vorne, in Deutschland Das Vermächtnis des geheimen Buches.
Die NZZ resümiert die Solothurner Filmtage.
Die FAZ hat mit Peter Kraus gesprochen. Der war mal Schaupieler und Sänger.
27.1.:
Seit 90 Jahren turnt Tarzan auf der Leinwand. Daran erinnern die Welt und ein Buch von Reiner Boller und Julian Lesser, das in dem Artikel vorgestellt wird.
Wie die Welt meldet, hat der Film Frozen River von Courtney Hunt den großen Preis der Jury des Sundance Film Festivals für den besten US-Film gewonnen.
Die Welt meldet ebenfalls, dass Regisseur Terry Gilliam nach dem überraschenden Tod von Heath Leadger die Dreharbeiten zu seinem neuen Film The Imaginarium of Doctor Parnassus abgebrochen hat.
Die Welt hat mit dem Tom-Cruise-Biografen Andrew Morton gesprochen.
Regisseur Florian Henckel von Donne rsmarck war auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und hat dort "viel Absurdes erlebt", wie er Spiegel Online verriet.
26.1.:
Die taz weist darauf hin, dass es bereits mehrere schwarze amerikanische Präsidenten gab - im Kino und im Fernsehen.
Noch ist zwar gar nichts entschieden - aber Spiegel Online bereitet uns sicherheitshalber schon mal auf die Folgen einer Absage der Oscar-Verleihung vor: Es wäre "ein finanzielles Disaster für die Filmstudios" sowie für "Floristen, Chauffeure und andere Profiteure". Nun denn...
In seiner Auto-Rubrik befasst sich Spiegel Online mit dem Kurzfilm C'était un rendez-vous von Claude Lelouch aus dem Jahr 1976. Lelouch montierte für den Film eine Kamera an die Stoßstange eines Mercedes 450 SEL 6.9 (das Motorengeräusch auf der Tonspur stammt laut Experten hingegen von einem Ferrari 275 GTB) und fuhr im frühmorgendlichen Paris mit Tempo 110-140 über 15 rote Ampeln, um es pünktlich zu einem Treffen mit einer schönen Frau zu schaffen. Der Film ist kürzlich auf DVD wiederveröffentlicht worden.
25.1.:
epd Film befasst sich mit den Regularien der Oscar-Verleihung, die am 24. Februar zum achtzigsten Mal stattfindet.
Jungle World bespricht das Buch "Das Begehren im Blick. Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte" von Ingeborg Boxhammer.
Spiegel Online hat mit Morgan Freeman über seinen Film Das Beste kommt zum Schluss und über Barack Obama gesprochen. In der Süddeutschen gibt es ein Interview mit Wong Kar-wei (My Blueberry Nights).
Die Welt verbreitet Neuigkeiten zu den Todesumständen von Heath Ledger.
epd Film bespricht Der Krieg des Charlie Wilson von Mike Nichols, der am 7. Februar in Deutschland startet.
Der neue James-Bond-Film wird Quantum of Solace heißen, meldet der Tagesspiegel. Interessanter als diese Information ist der Name der Produzentin des Films: Barbara Broccoli.
Die Welt versorgt uns mit Neuigkeiten aus Hollywood.
24.1.:
Die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel haben mit Wong Kar-wei über seinen Film My Blueberry Nights gesprochen, der heute in Deutschland anläuft.
Die Süddeutsche Zeitung unterhielt sich mit Jack Nicholson, der ab heute in Das Beste komt zum Schluss zu sehen ist.
Der Tagesspiegel berichtet, wie Ebay-Händler aus dem Tod Heath Ledgers Kapital schlagen wollen.
Die NZZ berichtet vom Auftakt der Solothurner Filmtage.
In der Zeit-Serie "Ich habe einen Traum" artikuliert sich heute Mia Farrow.
23.1.:
Der australische Schauspieler Heath Leadger ( Brokeback Mountain, Candy) ist tot. Er wurde 28 Jahre alt. Spiegel Online berichtet. Nachrufe bringen die FAZ, die Frankfurter Rundschau, Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung, die taz, die Welt und epd Film.
Gestern wurden die Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Als Favoriten gehen No Country for Old Men von den Coen-Brüdern und There Will Be Blood von Paul Thomas Anderson ins Rennen – beide mit acht Nominierungen. Spiegel Online berichtet ausführlich und listet die Nominierten aller Kategorien auf. Die taz schreibt über die zweifache Nominierung von Cate Blanchett. Bei FAZ.net gibt es ein "Spezial" zum Thema; auch die Welt berichtet.
Die FAZ und die Welt haben mit Jack Nicholson gesprochen, der ab morgen in Das Beste kommt zum Schluss auf deutschen Leinwänden zu sehen sein wird.
Tom Cruise und Scientology - mit diesem Dauerbrenner befasst sich Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau.
Die beleidigten Leander Haußmann und Til Schweiger wollen aus der deutschen Filmakademie austreten, weil ihre Filme nicht für den Deutschen Filmpreis nominiert wurden. Spiegel Online und die Welt wissen mehr.
Die FAZ, die taz, die Welt und die Süddeutsche gratulieren Jeanne Moreau zum 80. Geburtstag.
Die Filmemacher Fatih Akin und Abdellatif Kechiche erhalten für ihren Beitrag zur europäischen Integration den europäischen Medienpreis, die Karlsmedaille, meldet die Frankfurter Rundschau.
Die Frankfurter Rundschau informiert kurz über die Panorama-Filme der Berlinale: 31 sind es, und Musik steht im Mittelpunkt.
22.1.:
Die taz war bei einem Symposium in Bremen, dass sich mit den strukturellen Ähnlichkeiten von Kino und Traum beschäftigte.
Die Welt hat eine "Liebeserklärung" an Julia Roberts geschrieben, die nach drei Jahren Abwesenheit von der Leinwand mit zwei neuen Filmen ihr Comeback feiert.
Die Welt unterhielt sich mit der Musikerin Norah Jones, die in Wong Kar-wais Film My Blueberry Nights (Start am Donnerstag) die weibliche Hauptrolle spielt.
Der Tagesspiegel bespricht Von einem der auszog: Wim Wenders frühe Jahre, der ebenfalls am Donnerstag ins Kino kommt.
Laut Süddeutscher Zeitung soll Roms Filmstadt Cinecittà zu einer Art Disneyland erweitert werden.
Die Nominierungen für die Goldene Himbeere stehen fest, weiß der Tagesspiegel. Gleich mehrfach nominiert sind demnach Lindsay Lohan und Eddie Murphy.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über ein Komparsen-Casting für den nächsten James-Bond-Film.
"Hat Schweiger die Anmeldung seines Films verschlafen?", fragt der Tagesspiegel. Wir wissen es nicht.
21.1.:
Die NZZ stellt das Programm der Solothurner Filmtage vor (21.-27. Januar).
In der FAZ findet sich ein Interview mit Wong Kar-wei, dessen neuer Film My Blueberry Nights am Donnerstag in Deutschland anläuft.
Der Historiker Guido Knopp hat Tom Cruise mit Joseph Goebbels verglichen, meldet Spiegel Online; in einem Scientology-Video trete Cruise auf "wie Goebbels" - der Schauspieler fragt dort seine Zuschauer: "Sollen wir die Welt säubern?", und die Menge brülle begeistert: "Ja".
Laut Spiegel Online und Tagesspiegel plant Oliver Stone, das Leben des George W. Bush zu verfilmen.
Vor 90 Jahren erblickte der erste Tarzan-Film das Licht der Welt; Spiegel Online erinnert sich.
20.1.:
Til Schweiger hat "feierlich" seinen Austritt aus der Deutschen Filmakademie erklärt, meldet der Tagesspiegel. Grund ist seine Verärgerung über die Nichtberücksichtigung seiner beim Publikum überaus erfolgreichen Komödie Keinohrhasen bei der Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis.
19.1.:
Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale (7.-17. Februar) ist komplett. Mehr in der Welt, der Frankfurter Rundschau, der FAZ und bei Spiegel Online.
"Optimisten kaufen sich jetzt Knabberzeug für die Oscar-Fernsehnacht", weiß Hanns-Georg Rodek von der Welt zu berichten: "Denn der neue Tarifvertrag für die Hollywood-Regisseure ist ein gutes Zeichen, dass der Streik bald vorbei ist und die Preisverleihung stattfindet".
Spiegel Online, die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel berichten über die Verleihung des Bayerischen Filmpreises. Als bester Film des Jahres wurde Kirschblüten - Hanami von Doris Dörrie ausgezeichnet, der erst auf der Berlinale seine Premiere hat.
Die Frankfurter Rundschau schreibt über das 14. "Africa Alive"-Festival in Frankfurt ( www.africa-alive.de) und stellt den Eröffnungsfilm Africa Paradis von Sylvestre Amoussou vor.
epd Film hat mit Marc Forster über seinen Film Drachenläufer gesprochen.
Das Protokoll eines Gesprächs mit Stephen King und dem Regisseur Frank Darabont, dessen Film Der Nebel auf Kings gleichnamigem Roman basiert, findet sich in der Süddeutschen Zeitung.
Spiegel Online porträtiert die Schauspielerin Birgit Minichmayr ( Fallen) und hat ein Interview mit dem Musiker Glen Hansard geführt, der Hauptdarsteller in dem Musical Once ist (Spiegel Online).
Die Süddeutsche Zeitung hat sich mit der Schauspielerin Helen Mirren unterhalten.
Die Neue Zürcher Zeitung bespricht Andrew Mortons "Skandal-Biografie" über Tom Cruise.
Wegen der Sexszenen in Til Schweigers neuem Film Keinohrhasen prüft die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) erneut die Altersfreigabe ab sechs Jahren. Mehr dazu in der Welt und der Süddeutschen Zeitung. Auch Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau schreibt über die Erregung, die der Film ausgelöst hat.
18.1.:
Die US-amerikanischen Film- und Fernsehregisseure haben sich mit den großen Hollywood-Studios auf einen neuen Tarifvertrag verständigt, melden die Frankfurter Rundschau, die Welt, die FAZ und Spiegel Online.
Ein Agenturbericht im Tagesspiegel informiert über das Sundance Filmfestival, das gestern eröffnet wurde.
Heute und morgen findet in der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main das "InsideOut! Symposium und Filmreihe zum Splatterfilm" statt; mehr Informationen unter insideout-symposium.de
Baadasssss! von Mario van Peebles ist auf DVD erschienen; goon hat die Doppel-DVD (mit einer Dokumentation The Birth Of Black Cinema) gesehen und für gut befunden.
17.1.:
Auf der anderen Seite ist aus dem Rennen um den Auslands-Oscar ausgeschieden, melden die FAZ und Spiegel Online. Damit befindet sich Fatih Akins Film in bester Gesellschaft, denn auch 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage von Christian Mungiu hat es nicht in die engere Wahl geschafft.
In drei Wochen beginnt die Berlinale; der Tagesspiegel stellt Filme und prominente Gäste vor.
David Lynch hat mit der Zeit über über Inspiration, Meditation und sein Verständnis von Film gesprochen.
Die NZZ und die Welt haben mit Mark Forster über seinen Film Drachenläufer gesprochen, der Tagesspiegel mit der Regisseurin Barbara Albert ( Fallen).
Die taz berichtet über das 13. Bremer Symposium zum Film, das an diesem Wochenende dem Thema "Das Kino träumt" gewidmet ist.
Die Süddeutsche Zeitung stellt kurz das Buch "Cinema Now" von Andrew Bailey vor, das 60 Jungregisseure und ihre Filme portätiert.
Der Schauspieler Brad Renfro ( Sleepers) ist im Alter von 25 Jahren gestorben, meldet die FAZ.
Die taz empfiehlt die DVD mit Guillaume Canets Thriller Tell No One.
16.1.:
Die Berlinale startet mit einem Knüller: Martin Scorsese präsentiert der Welt seinen Dokumentarfilm Shine a Light über ein Konzert der Rolling Stones im Jahre 2006. Regisseur und Band werden anwesend sein, teilt die Berlinale mit. Direktor Kosslick verlieh seiner Freude so Ausdruck: "Martin Scorsese hat die pure Essenz einer Kult-Band auf der großen Leinwand festgehalten: Let’s rock!"
Der Filmdienst bringt eine Hommage auf Jeanne Moreau anlässlich ihres 80. Geburtstages am 23. Januar.
"Diese Frau will kein nacktes Dummchen sein", schreibt die Welt über Ludivine Sagnier ( Die zweigeteilte Frau).
Laut Süddeutscher Zeitung häufen sich in Hollywood Filme über Krankheit, Demenz und Tod.
Der Filmdienst bespricht Andrzej Wajdas neuen Film Katýn, der außer Konkurrenz im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale gezeigt wird. Außerdem im Filmdienst: ein Interview mit Volker Koepp zu seinem Dokumentarfilm über Kinder mit dem Titel Holunderblüte (Kinostart am 24.1.).
Der Tagesspiegel berichtet, dass die vier jungen afghanischen Hauptdarsteller des Films Drachenläufer aus Afghanistan ausgeflogen wurden, weil man um ihre Sicherheit fürchtete. Spiegel Online teilt mit, dass der Film wegen einer Vergewaltigungsszene von der afghanischen Regierung verboten wurde.
Die Frankfurter Rundschau meldet, dass die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2008 bekannt gegeben wurde.
Die NZZ muss vermelden, dass es der Schweizer Beitrag Die Herbstzeitlosen nicht in die Endausscheidung um den Auslands-Oscar geschafft hat.
15.1.:
Die FAZ freut sich, dass Julie Christie einen Golden Globe für ihre Darbietung in An ihrer Seite erhalten hat. Auch die Frankfurter Rundschau, die taz, die Welt und die Süddeutsche Zeitung kommentieren die schmalspurige Golden-Globe-Vergabe.
Die Süddeutsche Zeitung bespricht Andrew Mortons Biografie über Tom Cruise, die heute in den USA erscheint. Das Buch sei teils eine "trashige Celebrity-Biographie" und teils ein "packenden Thriller, der erzählt, wie die (Scientology-) Sekte den jungen Star für ihre Zwecke rekrutiert hat". Es sei schwer zu sagen, "wie weit man Morton folgen will bei seiner hitzigen Dämonisierung von Cruise zum Antichristen der Celebrity-Welt, dessen Star-Status der Sekte für die Übernahme der Weltherrschaft dienen soll".
Ein neues Buch "verleumdet" den 2007 gestorbenen Schauspieler Ulrich Mühe; die Welt hat es gelesen. Der Autor, Thomas B. Goguel, gelte nach den Bestimmungen des Stasi-Unterlagen-Gesetzes als ein "Begünstigter des MfS".
Die taz portätiert die Schauspielerin Birgit Minichmayr, die ab Donnerstag in Fallen von Barbara Albert zu sehen sein wird.
"Eltern empört über Til Schweigers neuen Film", titelt die Welt. Keinohrhasen ist ab 6 Jahren freigegeben, enthält aber "detaillierte Diskussion über die Arten des Oralsex" und "jede Menge vulgärer Schimpfwörter und erotische Anspielungen". Harald Martenstein glossierte in der Zeit die Freigabe des Films für Kinder.
Das Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken zeigt noch bis Sonntag 15 Filme deutschsprachiger Nachwuchsregisseure; der Tagesspiegel stellt das Programm vor.
Das Berliner Arsenal würdigt Uwe Nettelbeck mit einem Filmabend; der Tagesspiegel porträtiert den 2007 verstorbenen Publizisten und Filmkritiker.
14.1.:
Ein "Trauerspiel" war die gestrige Golden-Globe-Vergabe laut FAZ, mit einer "unbehaglichen" Atmosphäre und "peinlichen Moderatoren". Die wichtigsten Auszeichnungen gingen an die Filme Abbitte, Sweeney Todd und Ratatouillesowie die Schauspieler Daniel Day-Lewis ( There will be Blood) und Marion Cotillard, die Edith Piaf in La vie en rose darstellte; mehr siehe FAZ, Frankfurter Rundschau, Welt, taz und Spiegel Online.
In Deutschland steht kein Autorenstreik an, berichtet die FAZ unter Berufung auf den Verband Deutscher Drehbuchautoren.
"Mit den furiosen Einspielergebnissen von I Am Legend in Deutschland und den USA wird Will Smith jetzt selbst zur Legende", glaubt Spiegel Online; der noch junge Kinoboom in den deutschen Kinos im neuen Jahr halte an; auch Control sei gut angelaufen.
13.1.:
"Fallen jetzt auch die Oscars aus?", fragt Peter Körte in der FAZ. Die Veranstaltung am 24. Februar stehe auf dem Spiel, wenn sich die Drehbuchautoren nicht bald mit dem Produzentenverband einigen.
Die NZZ bespricht Marc Forsters Film Drachenläufer, der am kommenden Donnerstag auch in Deutschland anläuft.
12.1.:
Im Tagesspiegel findet sich ein Interview mit Wim Wenders. Darin äußert sich der Regisseur optimistisch über die Zukunft des Kinos: "Es mag ja viele Sachen geben, die man sich auf dem kleinen Bildschirm angucken kann. Jeder sieht ja mittlerweile auch Filme im Flugzeug und so. Man kann ja schon gar nicht mehr anders, es sei denn, man zieht sich die Augenbinde an, sonst muss man ja Filme gucken. Aber das Erlebnis einer großen Leinwand, das gemeinsam mit anderen zu sehen, das ist schwer zu toppen, auch als soziales Erlebnis, und ich glaube, das wird auch im 21. Jahrhundert wieder entdeckt und wieder belebt werden."
Die Süddeutsche Zeitung hat Ludivine Sagnier ( Die zweigeteilte Frau) interviewt.
Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau porträtiert das nächste Bond-Girl Olga Kurylenko.
Wie der Tagesspiegel mitteilt, ist Johnny Grant, Ehrenbürgermeister von Hollywood und Gastgeber zahlreicher Feiern auf dem berühmten "Walk of Fame", im Alter von 84 Jahren gestorben.
11.1.:
Die FAZ berichtet, dass die beiden Unternehmer Jörg Pöhler und Rüdiger Kleinke aus Ronnenberg-Empelde in diesem Jahr einen Technik-"Oscar" erhalten werden.
Die Oscar-Show wird zum "größten Druckmittel der Streikenden", weiß Spiegel Online. Durch den Arbeitskampf drohen hunderte Jobs in der Film- und Fernsehbranche verloren zu gehen, meldet der Tagesspiegel.
Ein Agenturbericht im Tagesspiegel blickt voraus auf die sonntägliche Golden-Globe-Verleihung, bei der Abbitte von Joe Wright als Favorit gilt.
Die Süddeutsche Zeitung hat mit Ludivine Sagnier (Die zweigeteile Frau) gesprochen.
goon empfiehlt die DVD mit Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau, vollständig überarbeitet und in "hervorragender Bild- und Tonqualität". Full Metal Village von Sung-Hyung Cho ist auf DVD erschienen; mehr beim Freitag.
Jürgen Klinsmann( Deutschland. Ein Sommermärchen) wird neuer Trainer des FC Bayern München, melden alle, zum Beispiel die FAZ.
10.1.:
Zwei Drittel des Wettbewerbsprogramms der Berlinale stehen fest; die FAZ und Spiegel Online führen die Filme auf.
Die Frankfurter Rundschau und die taz haben mit Claude Chabrol gesprochen; sein neuer Film Diezweigeteilte Frau läuft seit heute in deutschen Kinos. Spiegel Online hat die Hauptdarstellerin Ludivine Sagnier befragt, die in dem Film mitwirkt.
Die NZZ bespricht Cassandras Dream von Woody Allen, der in deutschen Kinos bekanntlich nicht gezeigt wird (siehe Welt und Frankfurter Rundschau). Außerdem hat die NZZ den libanesischen Film Caramel von Nadine Labaki gesehen.
Johnny Depp und Reese Witherspoon sind die beliebtesten Schauspieler beim US-Kinopublikum, melden die Frankfurter Rundschau und Spiegel Online. Die Welt berichtet von der spröden Verleihungsveranstaltung. Die NZZ sieht die Oscar-Gala am 24. Februar in Gefahr - wegen des Streiks der Drehbuchautoren. Weitere Neuigkeiten aus Hollywood übermittelt die Welt.
Der Schriftsteller Navid Kermani beschreibt in der NZZ, was ihm beim Warten auf den Kinoeinlass durch den Kopf geht.
Spiegel Online empfiehlt eine DVD-Box mit drei späten Filmen von Louis Malle.
Die taz berichtet über das british schools film festival, das zur Zeit in Bremen Station macht.
9.1.:
Fritz Göttler von der Süddeutschen Zeitung kommentiert die Absage der Golden-Globes-Gala.
Die Welt und die taz besprechen Control von Anton Corbijn, die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel I am Legend mit Will Smith (Kinostart jeweils am Donnerstag). Die Süddeutsche Zeitung war bei der Deutschlandpremiere des letzteren Films.
Die FAZ hat ein Interview mit Ludivine Sagnier geführt, die in Claude Chabrols neuem Film Die zweigeteilte Frau (Start ebenfalls am Donnerstag) die Titelrolle spielt.
Im Tagesspiegel lesen wir in der Besprechung einer Ausstellung in München, dass der "Münchner Universal- und Provokationskünstler" Herbert Achternbusch seinen 28 Filmen keinen weiteren mehr hinzufügen möchte: "Das waren über zwanzig Jahre Schufterei. Das langt!"
Kate Winslet springt für die schwangere Nicole Kidman in dem Film Der Vorleser ein. Dies berichten die Welt und der Tagesspiegel.
Das nächste Bond-Girl heißt Olga Kurylenko. Mehr dazu in der FAZ. Die nächsten Bond-Girls heißen Gemma Arterton und Olga Kurylenko. Mehr dazu in der Welt, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel und der Frankfurter Rundschau.
8.1.:
Hanns-Georg Rodek plädiert in der Welt vehement für eine gesetzliche Regelung zur Hinterlegung von Pflichtkopien aller in Deutschland produzierten Filme.
Die Golden-Globe-Gala wird wegen des Streiks der Drehbuchautoren in diesem Jahr ausfallen, melden die Frankfurter Rundschau, Spiegel Online und die FAZ.
Die Welt kommentiert die Einigung zwischen Tom Cruise und seinen Autoren: "Ein lohnender Deal für beide Seiten".
Der Tagesspiegel porträtiert den Starfotografen und Videoclipfilmer Anton Corbijn, dessen Spielfilmdebüt Control über den Sänger der Rockband Joy Division am Donnerstag in die Kinos kommt.
Die Welt hat sich mit Will Smith über seine Rolle in I Am Legend (Start am Donnerstag) unterhalten.
Die US-Filmkritiker haben das Leinwand-Drama There Will Be Blood von Paul Thomas Anderson zum besten Film des Jahres 2007 gewählt. Mehr dazu in der Frankfurter Rundschau.
Das nächste Bond-Girl heißt Gemma Arterton. Mehr dazu in der Welt, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel und der Frankfurter Rundschau.
"Dreht Tom Hanks in Babelsberg?", fragt der Tagesspiegel - wir wissen es nicht.
Aber etwas anderes ist sicher: Nicole Kidman ist schwanger. Das weiß die FAZ.
7.1.:
Lost in Beijing von Li Yu, Berlinale-Beitrag 2007, ist von der chinesischen Zensurbehörde als pornografisch eingestuft und endgültig verboten worden, meldet Spiegel Online.
Die Welt erklärt, warum New York der Lieblingsschauplatz für Katastrophenfilme ist - wegen des "hohen Wiedererkennungswertes" Manhattans.
Die Welt gratuliert Adriano Celentano zum 70. Geburtstag.
Michael "Bully" Herbig will die Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer" fürs Kino verfilmen, meldet Spiegel Online.
Das Filmpodium Zürich zeigt eine Reihe mit britischen Gangsterfilmen; die NZZ informiert.
Das Berliner Filmmuseum plant 2008 Austellungen über Romy Schneider und Loriot, meldet der Tagesspiegel.
Laut Tagesspiegel hat sich der Autorenverband Writers Guild mit dem von Tom Cruise geführten Filmstudio United Artists vorläufig geeinigt haben.
Die US-Kinocharts führt Das Vermächtnis des geheimen Buches mit Nicholas Cage an, meldet die Frankfurter Rundschau; auf Platz zwei liegt der Actionthriller I Am Legend mit Will Smith, es folgt die Komödie Juno mit Ellen Page.
5.1.:
Die Süddeutsche Zeitung und die FAZ gratulieren Adriano Celentano zum 70. Geburtstag.
In der Süddeutschen Zeitung gibt es ein Interview zu lesen, dass Willi Winkler mit dem Schauspieler Malcolm McDowell geführt hat.
Bernardo Bertolucci bekommt auf dem "Walk of Fame" in Los Angeles einen eigenen Stern. Mehr dazu im Tagesspiegel.
Wie der Tagesspiegel und die FAZ mitteilen, wollen die für die Golden Globes nominierten Schauspieler aus Solidarität mit den seit Monaten streikenden Drehbuchautoren der Filmgala fernbleiben.
4.1.:
Die FAZ und epd Film blicken voraus auf das Kinojahr 2008. Um Gunst und Geld der Zuschauer bemühen sich unter anderem Steven Spielbergs Indiana Jones-Fortsetzung, Tom Tykwers Thriller The International, Be Kind Rewind von Michel Gondry und der Baader-Meinhof-Komplex von Uli Edel.
Sean Penn wird Jury-Präsident bei den Filmfestspielen in Cannes; die FAZ kommentiert diesen "Coup" und meint, die Berlinale mit ihrem Jury-Präsidenten Constantin Costa-Gavras sehe da im Vergleich "ziemlich alt" aus.
Daniel Kothenschulte kommentiert in der Frankfurter Rundschau die bedauerliche Tatsache, dass Woody Allens neuer Film Cassandras Traum in Deutschland nicht ins Kino kommt.
Spiegel Online hat mit Wes Anderson über seinen Film Darjeeling Limited gesprochen, die Süddeutsche Zeitung mit Marcus H. Rosenmüller, dessen Beste Gegend ebenfalls gerade im Kino zu sehen ist.
Dietmar Dath bespricht in der FAZ den Science-Fiction-Film Southland Tales von Richard Kelly; der lief 2006 im Wettbewerb von Cannes, aber nie in deutschen Kinos.
epd Film nimmt das Böse im Film unter die Lupe und gelangt zu der verblüffenden Erkenntnis: "Es wird viel gemordet im neueren Kino".
Der Schauspieler Günter Schubert ist gestorben, melden der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau.
Die Welt berichtet über den Beginn der Dreharbeiten zum neuen James-Bond-Film.
3.1.:
Woody Allens neuer Film Cassandras Traum wird in Deutschland nur auf DVD zu sehen sein. Die Welt vermutet, dem Münchner Verleih Constantin, der den Film für Deutschland erwarb, seien die Kosten für Kopien und Werbung zu hoch erschienen.
Die Frankfurter Rundschau und der Tagesspiegel würdigen den im Alter von 103 Jahren verstorbenen Stummfilmpianisten Willy Sommerfeld. Bei Spiegel Online und in der FR finden sich Agenturberichte über Sommerfeld.
Die NZZ bespricht die Walser-Verfilmung Ein fliehendes Pferd, die taz hat Erde und Asche von Atiq Rahimi gesehen. Außerdem rezensiert die taz Das Mädchen, das durch die Zeit sprang von Mamoru Hosoda.
Die taz lobt die DVD mit Peter Lorres Film Der Verlorene von 1951: "Sie bietet neben einer exzellent anzusehenden Digitalfassung auf einer Extra-DVD Harun Farockis klugen Filmessay 'Peter Lorre - Das doppelte Gesicht' und Robert Fischers sehr informative Dokumentation 'Displaced Person - Die Entstehung von Peter Lorres Film'".
Hollywoods Drehbuchautoren haben was ganz Schlimmes vor - sie wollen die Golden Globes bestreiken. Dies meldet der Tagesspiegel.
" Berlin als Drehort bei Hollywoodstars beliebt", titelt der Tagesspiegel.
Sean Penn übernimmt den Jury-Vorsitz bei den Filmfestspielen in Cannes, meldet Spiegel Online.
Der Filmregisseur Chris Kraus ( Vier Minuten) inszeniert in Baden-Baden Beethovens Oper "Fidelio", meldet die Frankfurter Rundschau.
2.1.:
Der finnische Schauspieler und Musiker Markku Peltola ( Der Mann ohne Vergangenheit, Wolken ziehen vorüber, Juha) ist nach schwerer Krankheit am Montag im Alter von 51 Jahren gestorben. Das meldet der Tagesspiegel.
Der Tagesspiegel gratuliert Anthony Hopkins zum 70. Geburtstag.
Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseums München, unternimmt im Filmdienst einen Streifzug durch die Geschichte des 3-D-Films und fragt sich angesichts teurer neuer Filmprojekte, welche Perspektiven diese Form des Kinos hat.
Über die Filmarbeit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin informiert ebenfalls der Filmdienst.
"Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie vielen Filmen die amerikanischen Kinos in den Monaten vor der 'Oscar'-Verleihung aufwarten, die in diametralem Gegensatz zu den uninspirierten, effektversessenen Produktionen des restlichen Jahres stehen", meint Franz Everschor vom Filmdienst und stellt zwei dieser Filme mit Oscar-Chancen vor: Before the Devil Knows You’re Dead von Sidney Lumet und No Country for Old Men von Joel und Ethan Coen.
Die Frankfurter Runschau jubelt: "Lange bevor die Filmindustrie etwas mit dem Internet anzufangen weiß, hat die Filmgeschichte davon Besitz ergriffen. Und das Schönste: Verkaufen ließe sich fast nichts davon."
Der Tagesspiegel lässt uns wissen, dass Sergej Eisensteins Klassiker Panzerkreuzer Potemkin am 27. Januar in einer nahezu originalgetreu rekonstruierten Version in der Essener "Lichtburg" zu sehen sein wird.
Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlichte bereits kurz vor Weihnachten Betrachtungen über "einige Motive des Erwachens im Film".
