Filmkritik:
Rab Ne Bana Di Jodi
Indien 2008 R: Aditya Chopra D: Shah Rukh Khan, Anushka Sharma, Vinay Pathak, Priyanka Chopra, Rani Mukherjee, Preity Zinta, Anupam Kher, Farida Jalal 160 Min. Filmwebsite
Es ist Liebe auf den ersten Blick: Als der einfache Angestellte Surinder der Tochter seines ehemaligen Professors begegnet, ist er hin und weg. Illusionen macht er sich aber keine: Taani ist ungleich jünger, lebhafter und außerdem verlobt. Als jedoch die Hochzeitsgesellschaft samt Bräutigam verunglückt, ringt Taanis Vater auf dem Sterbebett seinem ehemaligen Musterschüler ein Versprechen ab: Surinder soll sich von nun an um Taani kümmern. Der schüchterne Junggeselle nimmt Taani zu seiner Frau, doch kann er keine Lebenslust in ihr wecken. Zu einfältig und grau erscheint ihm sein eigenes Ich. Als Taani einen Tanzkurs besuchen will, beschließt er, um ihretwillen eine neue Identität anzunehmen. Unbemerkt wird er zu "Raj", ihrem hippen, witzigen Tanzpartner, und schleicht sich langsam in ihr Herz.
Ekkehard Knörer schreibt bei Cargo, dies sei eine Komödie, "in der es um nichts anderes als das Erkennen geht. Um Zeichen der Liebe, um Erscheinung und Wesen, um Projektionen und den trügenden Schein". Und er lässt den Leser fragen: "Kann der Knörer nicht einfach sagen, dass das ein mitreißender, zwischen absurder Komik und Action und Rührung und genauer Detailbeobachtung hin und her und auf und ab wogender Film ist? Ein instant classic des Bollywood-Kinos? Und dass Shah Rukh Khan eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass er seinen Status als Superstar mehr als verdient? Und dass jeder, der auch nur irgendwie empfänglich ist für die Reize des kommerziellen Hindi-Kinos, sich Rab Ne Bana Di Jodi unbedingt ansehen sollte? Doch, kann er. Genau darauf wollte dieser Text nämlich hinaus".
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