Die Filmstarts vom 1. April 2004
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  Böse Zellen
  Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe
  The Raspberry Reich
  Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den...
  Derrick - Die Pflicht ruft
  Peter Pan
  Scooby-Doo 2: Die Monster sind los
  In tierischer Mission

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Aktualisiert am 11.07.2005

Filmkritik:

The Raspberry Reich

The Raspberry Reich

USA 2004 R: Bruce LaBruce D: Susanne Sachsse, Daniel Bätscher, Andreas Rupprecht, Dean Stathis, Anton Z. Risan, Daniel Fettig, Gerrit, Joeffrey, Ulrike S., Sherry Vine, Stephan Dilschneider Filmwebsite
Eine krude Terroristengruppe nutzt die Entführung eines Bankierssohn für allerlei Sexpraktiken. Laut Harald Fricke ( taz) nutze der Film u.a. auch die Vertriebswege eines Pornofilms und auch die überwiegende Zahl der Darsteller wurde hat bisher in schwulen Pornos mitgespielt. Dennoch erkennt Fricke eine tiefere Bedeutung. LaBruce beziehe sich auf Jean-Luc Godard und Rainer Werner Fassbinder ,die "die coolen Polit-Codes - ob 68 oder heißer Herbst - als Versatzstücke einer konsumistischen Labelphilosophie" entlarvten. Auch in "The Raspberry Reich sei "die sexuelle Befreiung nicht anders als der bewaffnete Kampf bloß ein Fetisch, nur ein Mittel ohne Ziel." Allerdings gelange der Film zu dieser Erkenntnis relativ schnell und verheddere "mitunter so sehr im Gestrüpp der Negation, dass in der Überzeichnung vom Klischee eines Klischees auch nur ein Klischee übrig bleibt."
Die Welt schreibt kurz LaBruce hole "mit seiner possierlichen Geschichte und dem bewusst ungelenken Spiel seiner Darsteller freundlich undifferenziert ein gewisses Grinsen über damals nach." Doch der Film habe bald Längen und man vermute bald, dass "das ganze Low-Budget- und Selbstironie-Gehabe (..) den noch immer bierernsten Bekehrungs-Eifer" nur maskiere.

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