Filmkritik:
Rave Macbeth
D 2001 R: Klaus Knoesel D: Michael Rosenbaum, Nicki Lynn Aycox, Kirk Baltz Filmwebsite
Shakespeare im Technoclub, wie gesagt. Der Film ist vollständig auf Digital Video gedreht. Achim Wiegand von filmtext.com war eigentlich nur von der Promotion des Films genervt, das Werk selbst sei ein höchst unterhaltsames B-Movie. Michael Pilz von der Welt ist sehr fürsorglich zu uns . Erst einmal erklärt er uns was ein Rave ist und meint wir würden das ja aus der RTL 2 - Ibiza Berichterstattung kennen. Shakespeare sei ein paar Nummern zu groß für diesen Film, aber die Bilder seien "wahnsinnig schön", und er nennt auch gleich die Typenbezeichnung der Kamera. Also vor dem Einkauf erstmal bei der Welt vorbeischauen! Oder beim Tagesspiegel (Cristina Moles Kaupp): "Sie (die Kameras) verarbeiten 24 Bilder pro Sekunde und verkürzen die Postproduktion. So hat Rave Macbeth seinen technischen Höhepunkt, der Rest taugt leider nichts. Keine Charaktere: Abziehbilder." Wenn wir Euch Zwei mal beim 'product placement'-Geisseln erwischen....
Doris Kuhn von der Süddeutschen Zeitung hält dem Film zugute, er versuche glücklicherweise nicht mit einer vorgeblich authentischen Geschichte jugendliches Nachtleben zu inszenieren. Der Rückgriff auf Shakespeare ermögliche die notwendige Künstlichkeit. während die neue Digitaltechnik für überraschend realistische Bilder sorge, da sie kaum zusätzliches Licht benötigt. "Er konnte drehen, ohne die Atmosphäre dadurch zu ruinieren, dass er die Aufmerksamkeit auf Licht oder Kamera zog, und es sind Bilder mit dokumentarischer Qualität entstanden."
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 16:9
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 87 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 1. August 2004
• Produktion: 2001
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