Filmkritik:
Reine Geschmacksache
D 2007 R: Ingo Rasper D: Edgar Selge, Florian Bartholomäi, Franziska Walser, Roman Knizka, Traute Hoess, Horst Krause, Gottfried Breitfuß, Waldemar Kobus, Eva Löbau, Jessica Schwarz 105 Min. Filmwebsite
Wolfi, Handelsvertreter für Damenoberbekleidung, hat plötzlich ein Problem, als er seinen Führerschein verliert. Sein Sohn Karsten hatte eigentlich eine Sprachreise nach Spanien geplant, wird nun aber zwangsverpflichtet, seinen Vater samt Frühjahrskollektion durch die deutsche Provinz zu chauffieren.
Alexandra Wach vom Filmdienst hat ein "unprätentiöses und sympathisches Debüt" gesehen, eine "beschwingte und gut beobachtete Familienkomödie", die auf Anhieb für sich einnehme. Der Film wolle "keinen großen Wurf wagen und auch nicht anecken, sondern schlicht unterhalten", und das gelingt ihm auch. Dazu trage das "überaus sorgfältige Casting" und die "unverkrampfte Behandlung des Coming-outs" bei. Mit seiner Fernsehästhetik sei Reine Geschmacksache im Kino allerdings eigentlich deplaziert.
Spiegel Online porträtiert den Nachwuchsschauspieler Florian Bartholomäi.
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