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Aktualisiert am 08.08.2005
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Filmkritik:

Resident Evil: Apocalypse

Resident Evil: Apocalypse

D/F/GB 2004 R: Alexander Witt D: Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann, Jared Harris, Mike Epps, Sandrine Holt Filmwebsite
Die einzige Überlebende aus dem Originalfilm ist die Sicherheitschefin Alice, die durch Genmanipulation übernatürliche Kräfte erlang hat und gegen ein Heer von Untoten, Riesen-Mutanten und Umbrellas zu Feld ziehen muss. Das Drehbuch verlange "den Darstellern nicht allzu viel ab", meint Blickpunkt:Film, "Jovovich macht das Beste aus ihrer genretypisch cartoonhaften Rolle und meistert die Over-The-Top-Charakteristiken ihrer Figur, ohne sich lächerlich zu machen. Weniger gut schneiden einige Zombies ab, deren Overacting Grund zu Erheiterung bietet".
Harald Peters ( taz) schreibt eine vernichtende Kritik: "Nichts in diesem Film hat ansatzweise Sinn, keine der unzähligen Sinnlosigkeiten macht auch nur halbwegs Spaß." Überhaupt der ganze Film sei "eine Katastrophe" und "die Darsteller eine Zumutung".
Bodo Traber von der Welt findet, der Film springe "ohne Struktur und Verstand (...) zwischen Episoden umher und führt Figuren ein, nur um sie sofort wieder abzumurksen."
Auch Rolf-Ruediger Hamacher vom Filmdienst konnte dem Spektakel nichts abgewinnen: "Als man gegen Ende offensichtlich schon mehr an die Fortsetzung als an eine plausible Auflösung der Handlung denkt, nehmen die Ungereimtheiten in diesem aufgemotzten, gewalttätigen Genre-Rundumschlag dann endgültig überhand."
Tobias Kniebe von der Süddeutschen Zeitung ist enttäuscht von diesem "ziemlich klassischen Zombiefilm", weil er dem Genre "leider nicht das Geringste hinzuzufügen" habe. Die schlechte Schauspielerführung schade vor allem Thomas Kretschmann: "Er gehört laut Drehbuch zu den Lebenden, spielt aber trotzdem wie ein Untoter im Winterschlaf".

Die FAZ hat sich mit Milla Jovovich unterhalten.

Wie der Film von den Kritikern in Amerika aufgenommen wurde, können Sie in unserem USA-Pressespiegel nachlesen.

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Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 16:9, 2.40:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 89 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 17. Februar 2005
• Produktion: 2004

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