Filmkritik:
Running Scared - Renn oder stirb
USA 2006 R: Wayne Kramer D: Paul Walker, Cameron Bright, Vera Farmiga, Chazz Palminteri, Alex Neuberger, Johnny Messner, Michael Cudlitz Filmwebsite
Ein Mafioso soll die Tatwaffe eines Plozistenmordes entsorgen. Er unterläßt es und sie gerät in die Hände seines Sohnes und dessen Freund Oleg, der damit seinen Stiefvater anschießt. Es beginnt eine wilde Hatz auf den Jungen. Blickpunkt:Film schwärmt von einer Story, die "mit zwingendem Vorwärtsdrang und unerbittlicher Suspense besticht, die in ihrer Intensität nur noch mit 24 zu vergleichen ist." Nicht immer ganz plausibel, aber eben sehr spannend.
Auch Michael Kohler vom Filmdienst ist trotz einiger Schwächen beeindruckt von diesem Actionfilm, der ein Kind ins Zentrum stellt: "Wie im Märchen sind auch in Running Scared logische Aussetzer und psychologische Kurzschlüsse zu finden – ganz zu schweigen von der charakterlichen Überzeichnung sämtlicher Figuren. Doch kann man die These, dass diese Welt kein Ort für Kinder ist, trefflicher illustrieren als mit Motiven aus dem Grimmschen Schreckensarsenal?" Das "denkbar düstere Werk" leide nur etwas daran, dass Kramer "die filmischen Mittel zu sorglos in die Hand" nehme und die Geschichte zu atemlos erzähle.
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