Filmkritik:
Auf der anderen Seite des Bettes
(De l'autre côté du lit) F 2008 R: Pascale Pouzadoux D: Sophie Marceau, Dany Boon, Antoine Duléry, Roland Giraud, Anny Duperey, Juliette Arnaud 92 Min. Filmwebsite
Ariane kocht vor Wut: Ihr Mann Hugo fordert einen perfekt funktionierenden Haushalt und ebenso perfekt funktionierende Kinder. Vor die Wahl gestellt, verlassen zu werden oder ein Jahr lang Arianes Job zu übernehmen, stimmt Hugo dem Rollentausch zu.
"Die unbeschwerte Art, mit der in Pascal Pouzadoux’ Ehekriegskomödie mit Geschlechterklischees jongliert wird, macht über weite Strecken Spaß", findet Jens Hinrichsen vom Filmdienst. Das Drehbuch sei zwar nicht besonders originell, doch Sophie Marceau und Dany Boon "wissen ihren typenhaft angelegten Figuren Charaktertiefe und Charme abzugewinnen". Außerdem punkte das "schöne Unterhaltungsstück" mit "guter Kameraarbeit sowie einer traumhaft-farbenprächtiger Ausstattung".
Andreas Banaski von Spiegel Online gefiel diese "Gender-reaktionäre Klamotte" überhapt nicht, auch wenn er ihr zutraut, den "deutschen Nerv zu treffen", denn "solche Humorbomben hätten auch die Frauenversteher Mario Barth und Til Schweiger nicht explosiver zünden können".
Christina Tilmann vom Tagesspiegel hingegen hat eine "höchst vergnüglichen Analyse von Geschlechterstereotypen" mit zwei "glänzend aufgelegten Hauptdarstellern" gesehen. So ganz komme der Film allerdings aus seinen Klischees nicht heraus.
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