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Aktualisiert am 05.02.2010

Filmkritik:

Armored

Armored

USA 2009 R: Nimród Antal D: Matt Dillon, Jean Reno, Laurence Fishburne, Amaury Nolasco, Fred Ward, Milo Ventimiglia, Skeet Ulrich, Columbus Short 88 Filmwebsite
Eine Gruppe bewaffneter Wachleute eines Geldtransporters raubt die eigene Firma aus. Ihr akribisch ausgeführter und scheinbar idiotensicherer Plan verläuft zunächst reibungslos, doch dann geschieht plötzlich etwas Unvorhergesehenes, das alles ändert. Nun wenden sich die Männer gegeneinander und jeder versucht, sich selbst zu retten …
Von Nimród Antal liefen bereits Kontroll (2005) und Motel (2007) in den Kinos.

"Gruppendynamik versus Einzelkämpfertum, Rebellion versus Führerschaft, Autorität versus moralische Integrität: All das lässt sich in der folgenden Stunde im Gewand eines packenden Psychothrillers beobachten", schreibt ein begeisterter Jörg Gerle vom Filmdienst. "Wiei in einem Kammerspiel" ließen Antal und sein brillanter Kameramann" Andrzej Sekula, der schon Reservoir Dogs aufnahm, die Personen interagieren. Armored sei eine Überraschung im "eingefahrenen Thriller-Genre der US-Filmindustrie", es fehle ihm jedoch das Budget, "um adäquat auf sich aufmerksam zu machen".

Armored" hält sich nicht lange mit komplizierten Subtilitäten und feinnerviger Figurenpsychologie auf, meint Birgit Glombitza von Spiegel Online; . für einen klassischen Thriller über einen Raubüberfall sei er "nicht elegant und artistisch genug". Die Qualitäten des Films lägen woanders, nämlich in seiner "rumpelnden Direktheit zum Beispiel, der unmittelbaren, wüsten Erzählung und einer für diese Hemdsärmeligkeit erstaunlichen Melancholie, mit der die Kamera immer wieder über die abgewirtschaftete Produktionsstätte schweift". Es gebe "viele kleine aasige Botschaften", die aus Armored ein "bemerkenswert böses, dreckiges und unverfrorenes B-Movie machen".

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