Filmkritik:
Buddha's Lost Children
Niederlande 2006 R: Mark Verkerk 93 Min. Filmwebsite
Im Herzen des Goldenen Dreiecks zwischen Thailand und Myanmar, einer unzugänglichen, von Armut geprägten Bergregion ist der buddhistische Mönch Phra Khru Bah eine Berühmtheit. Im "Tempel des Goldenen Pferdes" nimmt der ehemalige Thai-Boxer verlassene Kinder auf, die von skrupellosen Rauschgifthändlern zum Drogenschmuggel missbraucht wurden. Phra Khru Bahs einzige Waffen im Kampf gegen die Drogenmafia sind dabei sein Charisma, sein Glaube und der Kampfsport. Durch sein Mitgefühl, Meditation und Martial-Arts-Übungen finden die Novizen im Alter von sieben bis sechzehn neuen Halt und werden zu selbstsicheren und tatkräftigen Menschen.
"Der beeindruckende Film setzt mit seinen überwältigenden Landschaftsaufnahmen visuelle, aber auch meditative Ausrufezeichen", schreibt Hans Messias vom Filmdienst, allerdings hinterfrage er die Motivation seines Protagonisten kaum, sondern "stellt ihn als den guten Menschen von Nordthailand vor, der sein Lebenswerk der Zukunft der Kinder verschrieben hat". Das bringe die Methoden des Mönches "für den kritischen Betrachter durchaus in die Nähe einer Gehirnwäsche".
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