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Aktualisiert am 19.04.2005
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Filmkritik:

Cinemania

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D 2002 R: Angela Christlieb, Stephen Kijak D: Jack Angstreich, Eric Chadbourne, Bill Heidbreder, Roberta Hill, Harvey Schwartz Filmwebsite
Der Dokumentarfilm über fünf obsessive Kinogänger aus New York, die für ihre Leidenschaft ein 'normales' Leben aufgeben, gefiel Blickpunkt:Film , weil es den Regisseuren gelinge, ihren Film "selbst die angenehme, ganz spezielle Atmosphäre eines Kinobesuches ausstrahlen zu lassen." Außerdem überzeuge der Film durch seine "innovative Montage". Auch Karin Laub vom Filmdienst fühlte sich gut unterhalten und erfreute sich daran, wie die Filmfreaks "intelligent und luzide über ihre Passion und den Preis, den sie dafür zahlen", plaudern. Auch auf die "materiellen Kehrseiten dieser Kinoleidenschaft werfen die Autoren einen angenehm lässigen Blick", und nicht zuletzt animiere der Film zum Nachdenken über adäquates Sozialverhalten: "Ist das noch eine harmlose Weiterentwicklung der Cinephilie, der Kinoliebe also? Sind diese Leute noch normal? (...) Und wer schreibt eigentlich vor, dass man der Realität den Vorzug geben müsse?"
Auch Josef Engels von der Welt ist beeindruckt von diesem "lustig-erschreckenden" Film; diesen "Film-Verrückten" zuzuschauen sei mitunter eine "Höllenfahrt". Aber "eigentlich leben sie nur konsequent einen Traum aus, vor dem wir 08/15-Kino-Konsumenten zurückschrecken: die permanente Existenz in der Illusion".
Der Tagesspiegel geht nicht weiter auf die Machart dieser "unprätentiösen Dokumentation" ein, sondern analysiert das schon zwanghafte Verhalten der fünf Protagonisten, deren "Methoden und Vorlieben" im Detail so unterschiedlich seien, "wie sie sich in ihrer Besessenheit gleichen". Erstaunlicherweise ist der Kritiker darüber erstaunt, dass keiner der Filmmaniacs daran denke, "mit der Leidenschaft den Lebensunterhalt zu bestreiten".
Claudia Lenssen von der taz gefiel an diesem "witzigen" Dokumentarfilm unter anderem, wie Stephen Kijaks Bilder mit "Blickachsen und Frames" spielen und suggerieren, "dass Bauten, Autoscheiben, Werbetafeln und Stadtbeleuchtung New York permanent in irreale movies verwandeln". Als bleibenden Eindruck nimmt sie den "Sound von ziemlich abgründigem Gelächter" aus dem Kino mit.

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Infos zu diesem Titel
• Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
• Untertitel: Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Französisch
• Bildformat: 4:3, 16:9
• AC-3, PAL
• Laufzeit: 80 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 15. September 2004
• Produktion: 2002

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