Filmkritik:
Ich, du und der Andere
(You, Me and Dupree) USA 2006 R: Anthony Russo, Joe Russo D: Matt Dillon, Kate Hudson, Owen Wilson, Michael Douglas, Seth Rogen, Amanda Detmer, Kevin Breznahan 110 Min Filmwebsite
Ein Freund aus Jugendtagen bringt das häusliche Glück zweier Frischvermählter durcheinander: er nistet sich für ein "paar Tage" in deren Wohnung ein - und bleibt für Wochen.
Jens Hinrichsen vom Filmdienst hat sich amüsiert. Besondere Originalität weise der Film zwar "weder konzeptuell noch inszentorisch auf", aber die regieführenden Gebrüder Russo hätten erneut eine "glückliche Hand" in der Schauspielerauswahl Besetzungsfragen" gehabt - "ideal besetzt" sei zum Beispiel Matt Dillon in der Rolle des überforderten Ehemanns. Ich, du und der Andere beweise, dass "gewiefte Schauspieler einen bloß soliden Film über den Durchschnitt heben können".
Für Josef Engels von der Welt liegt das Problem des Films darin, dass die Komödie "ganz auf Owen Wilson zugeschnitten ist", der auch "wirklich gut" spiele, mit "viel Understatement und herzerweichender Naturtrübheit". Nur bleieb für seine Kollegen "nicht mehr viel zu tun" - Matt Dillons Carl zum Beispiel bleibe "vollkommen blass". Das "generelle Witz-Niveau" sei bescheiden, und die "löblichen Ansätze von Anarchie" würden zugunsten der Romantik "stumpf geschliffen".
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