Filmkritik:
Hannah
D 2006 R: Erica von Moeller D: Nina Hoss, Isabell Bongard, Wolfram Koch, Matthias Brandt, Milan Peschel, Marie-Lou Sellem, Claus Dieter Clausnitzer, Max Hopp, Peggy Lukac, Beata Lehmann, Stefan Rudolf 90 Min. Filmwebsite
Die Fotolaborantin Hannah lebt zurückgezogen in ihrer Kölner Wohnung, ihre uneheliche Tochter Maya hat sie bei ihren Eltern untergebracht. Eines Tages taucht ihr früherer Lebensgefährte Nico, der Vater von Maya, wieder auf. Die Begegnung reißt Hannah aus ihrem 'Schneckenhaus'. Sie macht sich mit Maya auf den Weg nach Berlin, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.
"Leider ist Erica von Moeller an ein Drehbuch geraten, das die Erwartungen nicht erfüllt und dessen dramaturgischen Schwächen die Regisseurin keine inszenatorische Kraft entgegenzusetzen vermag", bedauert Rolf-Ruediger Hamacher (Filmdienst), der die Langfilm-Regiedebütantin aber für ihre Verpflichtung von Nina Hoss für die Hauptrolle und der "renommierten Kamerafrau" Sophie Maintigneux lobt. "Kaum einer der Protagonisten" gewinne "Profil", moniert Hamacher unter anderem: "So bleibt alles an der ständig präsenten Nina Hoss hängen – und es ist ein Vergnügen, der von Sophie Maintigneux wunderbar ausgeleuchteten Schauspielerin ins ausdrucksstarke Gesicht zu sehen. Weil aber um sie herum alles und alle so blass bleiben, verliert man allzu schnell das Interesse an der Geschichte, der die Inszenierung weder Innen- noch Außenräume öffnet. Die Bilder verharren meist in Großaufnahmen und halbnahen Einstellungen, lassen die beiden Städte gar nicht erst mitspielen, sodass der Film insgesamt kaum Ausstrahlung gewinnt. Als filmische Fingerübung interessant, bleibt Erica von Moeller den Talentnachweis für einen 'langen Kinoatem' noch schuldig."
Was läuft wo?
Welcher Film, welche Stadt, welches Kino, welche Uhrzeit - finden Sie's raus mit dem
Cinema-Kinotimer



























