Filmkritik:
Jeepers Creepers 2
USA/NL 2003 R: Victor Salva D: Ray Wise, Jonathan Breck, Eric Nenninger Filmwebsite
In dieser Fortsetzung des erfolgreichen Horrorfilms wird dem Monster in "fabelhafter Splatter-Manier" eine "komplette Basketballmannschaft" ausgeliefert, meint Blickpunkt:Film; im Vergleich zum billig produzierten Vorgänger geb es nun eine "umfangreichere Besetzung, ausgefeiltere Spezialeffekte, mehr 'Blood, Guts & Gore'-Actioneinlagen" sowie einen "rundherum polierteren Look". Das Monster seh "erheblich ominöser und furchteinflössender" aus. Vor dem Hintergrund von Victor Salvas "Vergangenheit als verurteiltem Päderasten" diene die Figur des Creepers "recht unmissverständlich als Metapher für zerstörerische Homosexualität".
Jörg Gerle vom Filmdienst klingt ernüchtert: "Was für einen zweiten Teil bleibt, ist ein seiner Behausung und seiner Geschichte beraubter Dämon, der nach dem Prinzip der 'zehn kleinen Negerlein' eine Gruppe Jugendlicher dezimiert". Dies geschehe "wie üblich" deutlich "drastischer", um den "Nachteil des bekannten Sujets wettmachen zu können". Der "unvermeidbare Abstumpfungseffekt" bleibe nicht aus, wenngleich Salva "zumindest in der ersten Hälfte eine klaustrophobische, nihilistische Grundstimmung" schaffe.
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 16:9, 2.35:1
• Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 99 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 7. September 2004
• Produktion: 2003
DVD Features:
• Audiokommentar mit Regisseur Victor Salva und Crew, Audiokommentar mit Jonathan Breck (Creeper), Brad Parker (Design) und Brian Penikas (Make-up)
• Geschnittene Szenen, Featurette, Fotogalerie
• Hinter den Kulissen (A day in hell, Making of, Maske und Make-up, Filmmusik, Digitale Effekte, Behind the Scenes, Stunts, Storyboards)
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