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Aktualisiert am 13.10.2007

Filmkritik:

Resident Evil: Extinction

Resident Evil: Extinction

F/AUS/D/GB/USA 2007 R: Russell Mulcahy D: Milla Jovovich, Oded Fehr, Mike Epps, Ali Larter, Iain Glen, Ashanti, Spencer Locke, Gary Hudson, Christopher Egan Filmwebsite
Fast 99 Prozent der Erdbevölkerung sind mittlerweile durch das todbringende T-Virus der Umbrella Corporation infiziert. Bis an die Zähne bewaffnet, treten Carlos, L.J., Claire, K-Mart und Nurse Betty die Flucht aus den zerstörten Städten an, in der Hoffnung noch weitere nicht infizierte Überlebende zu finden. Alice folgt dem Convoy, bereit an der Seite ihrer Mitstreiter gegen die lauernden Untoten und düsteren Machenschaften der Umbrella Corporation zu kämpfen.

Frank Mehring (Filmdienst) zeigt sich ziemlich unzufrieden mit dem Film: "Bis zum absehbaren Showdown (...) behilft sich Regisseur Russell Mulcahy mit kurzweiligen, episodenhaft inszenierten Handlungselementen, die er zwar rasant und visuell reizvoll inszeniert, das Sammelsurium von Zitaten, Anspielungen und Spezialeffekten fügt sich jedoch zu keiner mitreißenden Story. Der Look des Films gleicht einem postapokalyptischen Western, der gekonnt mit Szenen einer technokratischen Welt tief unter der Erdoberfläche changiert. Highlander-Regisseur Russell Mulcahy überträgt das Motiv der zum Leben erwachten Toten auf die stilistische Ebene. Seine Hommage an die amerikanische Filmgeschichte verwandelt seinen Film in einen dünnen Metatext. Dabei kreiert Mulcahy einen Bastard, der genreübergreifend verwurstet, was zur Disposition steht." Mehring zählt anschließend alle Filme auf, die er wiedererkannt hat und schließt mit diesem Fazit: "Durchsetzt mit einem aufdringlichen Product placement, das gekonnt die neue Modefirma der Hauptdarstellerin mit einbezieht, ist Resident Evil: Extinction ein sich in sinnfreier Referenzialität erschöpfender Endzeit-Horror-Actionfilm, der seine Einfallslosigkeit auch nicht hinter seiner durchaus unterhaltsamen Episoden-Struktur verstecken kann."

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