Filmkritik:
Saw IV
USA 2007 R: Darren Lynn Bousman D: Tobin Bell, Scott Patterson, Betsy Russell, Costas Mandylor, Lyriq Bent, Athena Karkanis, Angus Macfadyen, Justin Louis, Sarain Boylan 92 Min. Filmwebsite
Jigsaw und seine Gehilfin Amanda sind tot, aber seine mörderischen Spiele gehen weiter. Nach dem Mord an Detective Kerry helfen die FBI-Profiler Agent Strahm und Agent Perez dem Revierchef Detective Hoffman, Jigsaws letztes grausames Spiel zu rekonstruieren. Doch dann wird Detective Rigg entführt und in eines von Jigsaws mörderischen Spielen verwickelt. Die Hinweise deuten alle auf Jigsaws Ex-Frau Jill.
Jörg Gerle (Filmdienst) kann der Filmserie nicht mehr viel abgewinnen: "Die Autoren geben sich redlich Mühe, in einen kaum noch interessierenden Plot jene Wendungen einzubauen, die für weitere 90 Minuten Aufmerksamkeit reichen könnten. Aber genauso wenig, wie der Tod hier noch von Belang ist, ist es die Geschichte. Nicht die Frage des 'Warum' interessiert, sondern einzig das 'Wie'. Wieder einmal werden keine Kosten und Mühen gescheut, um möglichst exotische Tötungsmaschinerien zu entwerfen, die im Folgenden leidlich effektiv und besonders perfide zur Anwendung gelangen. Auch dramaturgisch wird an der Spannungsschraube gedreht, wenn der Held wie weiland in der Fernsehserie '24', fast in Echtzeit die Prüfung lösen muss. Ob er sie dann löst oder nicht, spielt auch bei Saw IV nur marginal eine Rolle".
Eberhard von Elterlein von der Welt ist vom "klaustrophobischen Setting" und den "sehr eleganten Übergängen" beeindruckt. Doch könne die "konsequent auf Täuschung bemühte Erzählmaschinerie" in ihrer "mechanischen Präzision" nicht mehr überraschen. Der vierte Teil sei daher ein "berechenbaren Schocker".
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