Filmkritik:
The Poet
D/Gb/Aut 2002 R: Paul Hills D: Dougray Scott, Laura Elena Harring, Jürgen Prochnow, Andrew Lee Potts, Mavie Hörbiger
Ein russischer Auftragskiller, genannt 'The Poet', verliebt sich in die Schwester eines seiner Opfer; als er aus dem Geschäft aussteigen will, bringt er sich und die Frau in Lebensgefahr.
Ulrich Kriest vom Filmdienst meint, die Geschichte lese sich "wie Wolfsburg auf schrill getrimmt". Mit seiner "Vielzahl von ungelenken Ungeschicklichkeiten und Dürftigkeiten" allerdings gelange The Poet "kaum auf das Niveau eines B-Movies". Die Figuren bewegten sich in Räumen, in denen sie "völlig fremd" erschienen. Eine vorhersehbare Dramaturgie tue ein Übriges: "Weil der Film von vornherein mit einem existenziellen Touch kokettiert, ist zudem früh klar, dass es, wenn überhaupt, nur ein metaphysisches Happy End geben wird, was dem Film die letzte Spannung raubt". Jürgen Prochnows Leistung umhülle am besten der - immer wieder gern getragene - "Mantel des Schweigens".
Daniela Sannwald ( Tagesspiegel) ist entsetzt: über diesen Film müsse man "eigentlich kein Wort verlieren (...), wenn er nicht so ärgerlich wäre". Eine "Kolportage" mit Dialogen "deren Gestelztheit noch die besten Darsteller zum Personal eines Rührstücks degradiert"...
Infos zu diesem Titel
• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
• Untertitel: Deutsch
• Bildformat: 16:9, 2.35:1
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 96 Minuten
• DVD Erscheinungstermin: 5. April 2005
• Produktion: 2003
DVD Features:
• Interviews
• Behind the Scenes
• Titelsong von Sarah Brendel
• Trailer
Was läuft wo?
Welcher Film, welche Stadt, welches Kino, welche Uhrzeit - finden Sie's raus mit dem
Cinema-Kinotimer



























